Passion – Die sieben letzten Worte | Cruzifixus

Zum Passionskonzert am Karfreitag laden wir herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Karfreitag,
06. April 2011, 20:00 Uhr

Kirche
Zum Guten Hirten
Altötting Süd,
Ecke Trostbergerstr./Eichendorffstr.

Evangelische Kantorei Altötting

Ensemble Italianita

Rezitation:
Axel Burghart

Leitung:
André Gold

Eine ausführlichere Information zum Konzert finden Sie unter Pressemitteilungen

Eintritt frei!
Über Ihre Spende freuen wir uns!

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Altötting.

Liturgische Grüße schickt die
Evangelische Kantorei

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Überwältigendes musikalisch-religiöses Erlebnis (PNP vom 28.03.2012)

200 Beteiligte von Chorgemeinschaft Neuötting und Evangelischer Kantorei Altötting begeisterten die Zuhörer in der Nikolauskirche Neuötting.  − Foto: Heuwieser

Neuötting. André Gold ist ein junger, charismatischer und ambitionierter Dirigent. Felix Mendelssohns gigantisches, fast drei Stunden dauerndes Oratorium „Elias“ in Angriff zu nehmen, war ein großes Wagnis, für das man an die 200 Mitwirkende begeistern musste. So entstand ein musikalisch-religiöses Gesamtkunstwerk auf hohem, absolut professionellem Niveau, leicht vorstellbar, wie viel Probearbeit und Engagement dafür nötig waren.

Das Wesentliche aus dem Leben des Propheten Elias, seine Gottergebenheit, Frömmigkeit und Demut, aber auch sein heiliger Zorn wurden in Texten aus dem Alten Testament über das, was damals geschah, eindringlich und bildhaft geschildert. Den Mitwirkenden wurden einzelne Rollen zugeteilt. Die Chorgemeinschaft Neuötting und die Evangelische Kantorei Altötting waren gemeinsam als wuchtige Stimme des Volkes zu hören. Die Titelpartie übernahm Klaus Reiter mit sonorem Bass und sehr klarer Diktion. Die anderen Personen und Engel wurden von drei weiteren Solisten dargestellt: Rosmarie Ecklhofer mit strahlendem, hellen Sopran, Petra Grimme mit angenehmem, samtweichen Alt sowie von einem jungen koreanischen Tenor in bester Oratoriumsqualität, der kurzfristig für den erkrankten Frieder Lang eingesprungen ist.

 Lob und Bewunderung für die solistischen Kinder, Mitglieder des „Salzburger Festspiele-Landestheater Kinderchores“. Heidi Baumgartner, Lukas Blaukovitsch, Lukas Parandian und Simon Ziepa sangen mit engelhaften Kinderstimmen, die an Reinheit und Intonationssicherheit einmalig sind und die Herzen der andächtigen Zuhörer im voll besetzten Gotteshaus berührten, so wie auch die gesamte glanzvolle Aufführung des Oratoriums in der Neuöttinger St.- Nikolauskirche, woran die hervorragende Südböhmische Kammerphilharmonie Budweis und André Gold als allumfassender Dirigent wesentlichen Anteil hatten.

Marian Birken

Weitere Bilder (mit Klick auf das Bild vergrößern)

          

  Alle Fotos – Heuwieser (vielen Dank Koni)

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„Elias“ mit Moon Yung Oh

Eine Erkrankung des Tenors Prof. Frieder Lang macht für die Aufführung des „Elias“ am heutigen Samstag, 19 Uhr, in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus eine Änderung nötig: Moon Yung Oh übernimmt den Part des Tenors. Der Koreaner, der 1980 in Seoul zur Welt kam, sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Koreanischen Akademischen Kinderchor und studierte an der Seoul Theologie Universität und in München an der Hochschule für Musik und Theater. Vor Publikum präsentierte er sich mit Oratorien und Opern, ist festes Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks und war Teilnehmer beim ARD-Musikwettbewerb.

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Großes Kirchenkonzert: Oratorium „Elias“ – Felix Mendelssohn Bartholdy

Wir laden gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Neuötting herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Oratorium Elias in der Pfarrkirche St. Nikolaus – Neuötting

Samstag, 24. März 2012, 19:00 Uhr

Pfarrkirche St. Nikolaus
Neuötting, Stadtplatz

Gemeinschaftskonzert von
Chorgemeinschaft Neuötting,
Evangelische Kantorei

Orchester:
Südböhmische
Kammerphilharmonie Budweis

Solisten:
Rosmarie Ecklkofer, Sopran
Petra Grimme, Alt
Frieder Lang, Tenor
Klaus Reiter, Bass
Herbert Riedl, Orgel

Mitwirkung von Knaben und Mädchen des                 Programmheft Download
Salzburger Festpiele Kinderchors

Leitung:                                                                              Schirmherr:
André Gold                                                                      Landrat Erwin Schneider

Wer war Elias (Elija) – Eine Erklärung von Pfr. Florian Wöss
Hintergrundinformationen zum Oratorium „Elias“

     

Kartenvorverkauf: Altöttinger Liebfrauenbote (08671-92730),
Neuöttingerstr. 5, 84503 Altötting
oder Sie bestellen per Email über kieswimmer@liebfrauenbote.de

Eintritt: Mittelschiff € 26,-, Seitenschiff € 20,-

Das Konzert wird dankenswerter Weise unterstützt durch:
Bürgermeister Peter Haugeneder, Stadt Neuötting – CITY BAUAltöttinger LiebfrauenboteAllround TV.

Liturgische Grüße schickt die

Evangelische Kantorei mit der
Chorgemeinschaft Neuötting











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Volles Haus im „Guten Hirten“ bei unserem Advents- und Jubiläumskonzert

Zum unserem Advents- und Jubiläumskonzert gibt es gleich zwei schöne Berichterstattungen: 

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rfo Regional Fernsehen Oberbayern vom 05.12.2012

Evangelische Kantorei feiert Jubiläum 

Der Advent ist die besinnliche Zeit des Jahres. Und an den vier Wochenenden bis Weihnachten bietet sich die Gelegenheit, sich einmal zu entspannen und ein Kirchenkonzert zu besuchen. Eine Gelegenheit, die viele Menschen das gesamte Jahr über aufgrund der hohen Arbeitsbelastung gar nicht haben. In Altötting trafen sich am Wochenende die Liebhaber klassischer Musik zum Konzert mit den symphonischen Orchester Salzburg. 

Durch Klick auf das Bild öffnet sich der Original-Artikel auf der Internetseite von rfo. Dort startet das Video automatisch.

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PNP Artikel im Alt- Neuöttinger Anzeiger vom 09.12.2012 

Musik der Versöhnung aller Völker

Evangelische Kantorei gab Jubiläumskonzert zum 15-jährigen Bestehen – Hochkarätige Darbietung im “Guten Hirten” 

Großer Andrang: Das Gotteshaus war restlos gefüllt.  − Foto: Zipfer

Altötting. Mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus hat das begeisterte Auditorium die beeindruckende Darbietung von Karl Jenkins’ „Gloria“, einem Meisterwerk moderner Klassik, das die Sängerinnen und Sänger der Evangelischen Kantorei unter der Leitung von André Gold zu Höchstform auflaufen ließ, gewürdigt. 

 Für eine hochwertige Instrumentierung sorgte das Symphonische Orchester Salzburg, dessen Harfensolistin und Streicher in feinem, ausgewogenem Klang den Konzertabend mit Georg Friedrich Händels Harfenkonzert in B-Dur feierlich eröffneten. Innig und beinahe verträumt folgte darauf der 6. Satz „The Lord is my Shepherd“ aus dem „Requiem“ des Londoner Komponisten John Rutter, bei dem Dirigent, Chor, Solistinnen und Orchester zu einer musikalischen Einheit verschmolzen. Der Frie-de der Heiligen Nacht ließ sich im ebenfalls von John Rutter komponierten „Angels‘ Carol“ erspüren. Sopranistin Judith Sievi und Petra Grimme (Mezzosopran) entfalteten darin, von Harfenklängen begleitet, ihre Stimmen im Duett und besangen engelsgleich die baldige Ankunft des Gottessohnes. 

Die Solistinnen Judith Sievi und Petra Grimme

 Einen völlig anderen Charakter erhielt der Konzertabend nach diesen gefälligen, den Zuhörer sanft berieselnden kleineren Kompositionen mit der monumentalen „Proclamation“ von Karl Jenkins‘ „Gloria“. Das fünfteilige Werk, in das Jenkins kurze Lesungen aus Hinduismus, Buddhismus, Taoismus und Islam in der jeweiligen Originalsprache eingeflochten hat, bot eine große musikalische wie textliche Bandbreite. Im Zentrum stand das von Petra Grimme gefühlvoll vorgetragene Solo „I’ll make music“ in englischer Sprache mit einem Text aus verschiedenen Büchern des Alten Testaments. Eingerahmt wurde das Werk von lateinischen Gesängen, in denen sich Elemente der Messfeier, aber auch ein alttestamentlicher Psalm finden ließen. 

 André Gold gelang es bestens, die unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Teile mit Sängern und Instrumentalisten herauszuarbeiten, ohne dabei das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Mehrmals ließ sich das Auditorium zu spontanem Zwischenapplaus hinreißen, vor allem wenn Chor und Orchester in gewaltigen Schlusscrescendi beinahe die Wände des Guten Hirten zum Erzittern brachten. 

Pfarrer Hans-Ulrich Thoma, Bürgermeister Herbert Hofauer und Landrat und Schirmherr Erwin Schneider

 So gewaltig mochten die heiligen Nächte in den verschiedenen Weltreligionen, die Pfarrer Hans-Ulrich Thoma eingangs erläutert hatte, zumindest äußerlich nicht gewesen sein. Dennoch waren diese „Ursprungsereignisse“ mit Sicherheit von monumentaler Bedeutung für die jeweilige Religion, sei es die Erleuchtung des Buddha, der befreiende Exodus der Juden, die Nacht der göttlichen Selbstmitteilung im Islam oder nicht zuletzt die Geburt Jesu im Christentum. 

 Auch Karl Jenkins vereinte in seinem „Gloria“ verschiedene Weltreligionen und komponierte damit eine Musik der Versöhnung aller Völker, womit die Evangelische Kantorei „ein Zeichen des Friedens im Advent“ setzte. Um mit den Worten von Pfarrer Thoma zu schließen: „Erleuchtung, Befreiung, Offenbarung und Liebe – das ist der Klangteppich auf dem im Advent die Ankunft Gottes möglich wird.“  

Artikel aus der PNP vom 09.12.2011− Maria Zipfer 

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Sommerkonzert – Abendlob

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Gelungener Spagat zwischen Barock und Moderne, Musik und Tanz – Emotionales Passionskonzert im „Guten Hirten“ begeistert große Zuhörerschaft

 

"Zusammen mit Streichern, Chor und einer Tänzerin verknüpfte André Gold verschiedene Kompositionen zu einer ungewohnten Kombination."  − F.: Zipfer

Altötting. Ein Passionskonzert der etwas anderen Art erwartete die zahlreichen Konzertbesucher am Karfreitag in der evangelischen Kirche „Zum Guten Hirten“. Wem es dabei gelang, Vorurteile und traditionalistische Bande abzulegen, der wurde mit einem ebenso innigen wie mitreißenden Konzerterlebnis belohnt. Darbietende Künstler waren die Sänger der Evangelischen Kantorei Altötting mit Streichorchester, Solisten und einer Tänzerin unter der Leitung von André Gold.

Im Zentrum stand das „Stabat Mater“ des italienischen Barockkomponisten G.B. Pergolesi – jedoch nicht als musikalische Einheit in der traditionellen, solistischen Darbietungsform für Sopran und Mezzosopran. Vielmehr wagte Gold die stilistisch abenteuerliche Kombination mit dem Orgelkonzert in g-Moll von F. Poulenc, einem Komponisten der französischen Moderne, dessen Werke eine große Polystilistik aufweisen. Abwechselnd erklangen Teile des „Stabat Mater“ in der traditionellen Form oder in einem von Gold arrangierten vierstimmigen Chorsatz, sowie Elemente des Orgelkonzerts und der Chorus „Behold the Lamb of God“ aus Händels „Messias“.

Die Teile des „Stabat Mater“ standen dabei für die Hilflosigkeit der Mutter angesichts des Todes ihres einzigen Sohnes, Händels Einschub über das Gotteslamm, das die Schuld der Welt trägt, sollte den Bezug zu den Menschen herstellen, und der Chor fungierte als mitfühlender Kommentator des Geschehens. Zur Intensivierung des eben gehörten Wortes setzte Gold die moderne Tonsprache Poulencs ein.

Wie der Titel des Konzerts – „Passion – Emotionen in Musik und Tanz“ – bereits erwarten ließ, wurden die musikalischen Darbietungen durch Improvisationen der Tänzerin Christina Seonbuchner ergänzt. Zu den Klängen von Poulencs Orgelkonzert, das Gabriele Kuhn an der Orgel zusammen mit dem Streichorchester interpretierte, visualisierte die Schülerin der „Katka’s Dance Academy“ mit mit-reißender Gestik und Mimik die Trauer und Verzweiflung der Gottesmutter. In Pergolesis „Stabat Mater“ überzeugten die Sopranistin Judith Sievi sowie Petra Grimme, Mezzosopran, mit großer Aus-drucksstärke und harmonierten trotz unterschiedlich gefärbter Stimmen wunderbar in den Duetten. Ebenso harmonisch – wenn dies auch bei Poulencs zuweilen disharmonischem Orgelkonzert erstaunlich klingen mag – fügten sich die einzelnen Elemente des Konzertes aneinander und zogen die Zuhörer in ihren Bann.

Das Knistern im schon von der Sonne sehr aufgeheizten Kirchenraum war spätestens am Ende zu spüren, als es mit dem letzten, gewaltigen Akkord der Orgel plötzlich dunkel wurde, und sich in der darauf folgenden, spannungsgeladenen Stille alle Aufmerksamkeit auf das helle Kreuz im Zentrum der Kirche fokussierte. Minutenlanger Applaus war schließlich der Lohn für ein ganz besonderes Konzert, das gewiss vielen Zuhörern den Sinn des Osterfestes ein Stück näher gebracht hat. 

Artikel aus der PNP vom 26.04.2011 – Maria Zipfer

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Großes Kirchenkonzert “Requiem in d-Moll” (KV 626) – Wolfgang Amadeus Mozart – Wiederholung des Konzerts vom 19.03.2011 in der Philharmonie Budweis (cz)

Nach ausverkauftem Konzert in Neuötting durften wir gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Neuötting das Mozart-Requiem in der Philharmonie Budweis wiederholen.

Samstag, 26. März 2011, 19:00 Uhr 

In der
Philharmonie Budweis

Mozart-Requiem – Philharmonie Budweis

Gemeinschaftskonzert von
Chorgemeinschaft Neuötting,
Evangelische Kantorei 

Orchester:
Südböhmische
Kammerphilharmonie Budweis

Solisten:
Rosmarie Ecklkofer, Sopran
Petra Grimme, Alt
Frieder Lang, Tenor
Klaus Reiter, Bass
Gabriele Kuhn, Orgel

Leitung:
André Gold

 

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Chorgemeinschaft Neuötting und Evangelische Kantorei Altötting glänzten mit Mozarts Requiem

 

André Gold (rechts) und seine 150 Musiker und Sänger bei Mozarts „Requiem“.  − Foto: Wojczenko

Neuötting. Gut sechs Wochen hat Mozart wohl an der Partitur gearbeitet, um den 20. November 1791 wurde er plötzlich so krank, dass er dem „Requiem“ in d-Moll keine Note mehr hinzufügen konnte. Teile der Auftragsarbeit, die Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr vollenden sollte, wurden zu Mozarts eigener Totenmesse. Die Chorgemeinschaft Neuötting und die Evangelische Kantorei Altötting haben das Requiem zusammen mit der Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis am Samstagabend in der Pfarrkirche St. Nikolaus aufgeführt.  „Es gibt einen besonderen, direkten Zugang Gottes zu den Menschen, gerade durch dieses Werk“, sagte Pfarrer Florian Wöss in seiner Einführung. Als „zu weltlich, opernhaft, virtuos und monumental“ sei das Requiem kritisiert worden. Vermutlich, weil die Musik bei der Überführung des Leichnams Napoleons in den Invalidendom und beim 100. Geburtstag Karl Marx’ erklang. Blendete man dies aus, ebenso wie den 110 Sänger umfassenden Chor, das 40-köpfige Orchester und die Leinwände zur Videoübertragung in die Seitenschiffe, auf denen jede Schweißperle auf der Dirigentenstirn, jede Regung in den Sängergesichtern sichtbar wurde, so konnte man wahrhaftig die „Spur der Transzendenz spüren“, von der Wöss gesprochen hatte.

Dirigent André Gold führte Kammerphilharmonie und beide Chöre zu einer Einheit zusammen, welche die dunkle Grundstimmung − nicht zuletzt bedingt durch das Fehlen von hohen Holzbläsern wie Flöte und Oboe − ebenso musikalisch umzusetzen wussten wie die im Requiem ausgedrückte Hoffnung auf das ewige Leben. Beeindruckend war die Dynamik von lauten und leisen Stellen, welche die Zerrissenheit zwischen Verdammung, Jüngstem Gericht, Erlösung und Auferstehung verdeutlichte. Auch die Solisten − Rosmarie Ecklkofer (Sopran), Petra Grimme (Alt), Frieder Lang (Tenor) und Klaus Reiter (Bass) − überzeugten in der Pfarrkirche. Am kommenden Samstag wird das Requiem in Budweis aufgeführt.

Artikel aus der PNP vom 22.03.2011 – Wojczenko/PNP

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Förderverein der Evangelischen Kantorei übergibt 720 Euro aus dem Erlös des Magnifikat-Konzerts an die Kirchenverwaltung

v. l. Andre Gold, Gottfried Oswald, Heiner Biermann, Prälat Günther Mandl, Wanda Benning - Foto: Wojczenko /PNP

Altötting. Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl (2. v. re.) hatte wohl nicht geahnt, dass es so teuer werden würde, die Stiftskirche für die 500-Jahr-Feierlichkeiten gebührend herzurichten. Erst war der Holzwurm in der Kirche und musste für 17 000 Euro mit Gas vertrieben werden. Kürzlich wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten entdeckt, dass die Orgel entstaubt werden muss.
30 000 Euro soll die Reinigung kosten, sagt Mandl. Da freut sich der Stadtpfarrer zusammen mit Kirchenpfleger Gottfried Oswald (2. v. li.) über jede Unterstützung − so wie beispielsweise die des Fördervereins der Evangelischen Kantorei Altötting. Einen Scheck über 720 Euro hat dieser überreicht − die Hälfte des Erlöses des „Magnificat“-Konzertes (John Rutter), das der Chor am 29. Januar unter der Leitung von André Gold (li.) in der Stiftskirche gegeben hat. „Wir müssen die katholische Kirche fördern“, sagt Heiner Biermann (3. v. li.), der Schatzmeister des Fördervereins. Mitten im katholischen Kernland sei das Verhältnis zur evangelischen Minderheit herzlich. „Die Ökumene hat seit bestimmt 40 Jahren einen hohen Stellenwert am Gnadenort“, sagt Pfarrer Mandl. Auf Augenhöhe begegne man sich − und beim Thema Musik geraten alle bei der Spendenübergabe Anwesenden ins Schwärmen. „Mit 450 Zuhörern hatten wir ein volles Haus“, so Mandl. „Und das kurz nach dem ersten Konzert“, ergänzt Biermann. Die 720 Euro kommen in den Topf, aus dem die Kirchenverwaltung von St. Philippus und Jakobus diverse Renovierungsarbeiten finanziert. „Damit kann man hoffentlich mehr bewirken als die Bekämpfung von ein paar Holzwürmern“, sagt Wanda Benning (re.), die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, angesichts der enormen Renovierungskosten scherzhaft.

Artikel aus der PNP vom 21.03.2011 – Wojczenko/PNP

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