Passionskonzert „Zerrissenheit“ am 14.04.2017

Herzliche Einladung zum diesjährigen Passionskonzert „Zerrissenheit“

„Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei“, so steht es im Evangelium nach Matthäus und Zerrissenheit wird sich durch das Konzert am Karfreitag ziehen, das die Evangelische Kantorei am Abend des 14. April um 20.00 Uhr in der Kirche „Zum Guten Hirten“ geben wird. Zerrissenheit in Bezug auf die Stücke, die diese Thematik in ihrer Textierung beinhalten oder Werke, die  nicht als Ganzes zum Erklingen kommen, sondern teilweise collagenartig zusammengefügt werden, dessen Textteile aber auf verschiedene Komponisten verteilt werden.

Zu Beginn steht Felix Mendelssohn Bartholdys Choralkantate „O Haupt voll Blut und Wunden“, jener Kantate, die Mendelssohn auf seiner Italienreise während eines Zwischenstopps in Wien um 1830 komponiert hat. Davon erklingen der 2. Satz, ein Baritonsolo das eher als orchesterbegleitetes Lied denn als Arie bezeichnet werden kann und der 3. Satz mit Chorbeteiligung „Ich will hier bei dir stehen“. Damit auf den der Kantate den Namen gebendeText „O Haupt voll Blut und Wunden“ nicht verzichtet werden muss, erklingt dieser in der Choralfassung des 3. Satzes.

Nun legen sich Teile der „Kreuzstabkantate“ von J. S. Bach symmetrisch um die anschliessenden Werke. Das Rezitativ „Mein Wandel auf der Welt, textausdeutend mit den Wellenbewegungen des Solocellos eine Schifffahrt imitierend und die nachfolgende Bassarie „Endlich wird mein Joch“, die das Ende der Leiden herbeisehnt, bilden den 1. Teil.

Die zehn Strophen des mittelalterlichen Gedichts „Stabat mater“, dem zentralen Hauptwerk des Abends, werden nun auf die 3 Komponisten Giovanni Battista Pergolesi, Antonio Vivaldi und Joseph Gabriel Rheinberger verteilt, die fehlenden Strophen rezitiert.

Es folgt ein Stück für Orgel solo aus dem Kreuzweg von Marcel Dupré, das fast programmatisch die Szene aus dem Matthäus-Evangelium vom Zerreissen des Tempelvorhangs und dem anschliessenden Beben der Erde, sowie dem Spalten der Felsen wiederspiegelt.

In eindringlich mahnenden Worten fordert Georg Philipp Telemann uns  in  einer Arie  aus seiner  Matthäus-Passion aus dem Jahre 1746 „Lasst uns mit Ernst betrachten“ für Sopran, Blockflöte und Streicher auf, tätig zu werden. Der Text der Arie: „Zerreiss das Herz und nicht die Kleider!“

Im Rezitativ und Schlusschoral der „Kreuzstabkantate“ werden nun tröstende Worte gefunden, der Tod kommt daher als „Schlafes Bruder“ und hat seinen Schrecken verloren.

Den Schluss des Konzertes bildet der 4stimmige Chorsatz „Da pacem“ von Arvo Pärt, dem estnischen Komponisten mit  eigenwilliger Tonsprache, die sich durch Reduktion auf das Wesentliche auszeichnet. Diese Werk besticht  durch seine Kompositionsstruktur, die darauf basiert, dass die einzelnen gesungenen Worte durch Pausen zwar getrennt, aber durch ihre zeitlich versetzte Komplementärität die zerrissenen Texte wieder zu einem Ganzen formt und somit das Konzept des Konzertes gleichsam mikroskopisch verdichtend verkörpert.

Es musizieren ein Streichorchester, Orgel und Solisten. Die Leitung liegt in den Händen von Manfred Grimme.

Eintritt: VVK 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Abendkasse 18 Euro

Vorvekauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

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Pressebericht Jubiläumskonzert

Zeitungsartikel ANA vom 09.12.2016

Zeitungsartikel ANA vom 09.12.2016

 

 

 

 

 

 

Fotos: Konrad Heuwieser

pfarrer-thoma

chorfoto

solisten

schlussapplaus

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Adventkonzert zum Jubiläum 20 Jahre Kantorei

plakat-jubilaeumAnlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Evangelischen Kantorei erwartet die ZuhörerInnen im diesjährigen Advents- und Weihnachtskonzert am 4. Dezember 2016 in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Altötting um 19:30 Uhr ein besonderer Ohrenschmaus. Zur Aufführung gelangt das Weihnachtsoratorium „Oratorio de Noel“ op. 12 des französischen Komponisten Camille Saint Saens für 5 Soli, Chor, Streicher, Orgel und Harfe. Zuvor singt der Frauenchor der Kantorei den 2. Teil von John Rutters „Dancing Day“ begleitet von der Harfe.

Das meist lyrisch angelegte,  (bis auf die Nummer 6 „Quare fremuerunt gentes“, die turbaähnliche Züge trägt) eher in traditionellen musikalischen Bahnen sich bewegende Weihnachtsoratorium Saint Saens ist ein Frühwerk des romantischen Meisters, zwischen 1850 und 1860 entstanden und in Paris 1869 uraufgeführt.

Alle Textstellen sind dem Alten oder Neuen Testament entnommen wie z. B. den Psalmen oder dem Lukas- oder Johannesevangelium. Es singt ein durch einen Mezzosopran zur 5 Stimmigkeit erweitertes Solistenquintett begleitet von einem Streichquintett, meist arpeggierender Harfe und eigenständigem Orgelpart.

Der Eintritt: 12 Euro (VVK), ermäßigt 10 Euro, Abendkasse 15 Euro

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

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Verleih uns Frieden

Karfreitag 2016Am Karfreitag, (25. März) lädt die Evangelische Kantorei wieder zum Konzert in die Kirche „Zum Guten Hirten“ ein. Beginn ist 20.00Uhr. Zur Aufführung gelangen unter anderem die „Sieben Worte Jesu am Kreuz “ SWV 478 von Heinrich Schütz, sowie Stücke, die textlich in Zusammenhang mit der Bitte um Frieden stehen. So ist auch die Schützsche Passionsmusik vermutlich gegen Ende des 30jährigen Krieges entstanden und ist von einer spürbaren Sehnsucht nach Frieden durchwirkt. Vom Gregorianischen „Da pacem“ über Komponisten wie Melchior Franck, Samuel Capricornus, W.A . Mozart, Mendelssohn, Rheinberger, César Franck und Dave Brubeck erklingen Stücke, die den Frieden auf der Erde herbeisehnen. Zwischen den Stücken werden kurze meditative Texte zu jedem der 7 Worte rezitiert. Die evangelische Kantorei musiziert mit Solisten und einem Streichorchester unter der Leitung von Manfred Grimme.

Aufführende:

Evangelische Kantorei Altötting, Streich­orchester und Solisten
Leitung: Manfred Grimme

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue 15.- €, ermäßigt 10.- €
Abendkasse 18.- €

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kreisstadt Altötting.

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„Nun komm, der Heiden Heiland“: Adventskonzert am 6. Dezenber, 2. Advent

Plakat AdventskonzertAm 6. Dezember lädt die „Evangelische Kantorei“ zu ihrem traditionellen Adventskonzert in die Kirche „Zum Guten Hirten“ ein. Beginn ist 19.30 Uhr.

Zur Aufführung gelangen adventliche Chorsätze, instrumentale Solostücke für Oboen, Violoncello und Harfe, Sätze aus John Rutters „Dancing Day“ für Frauenchor und Harfe, sowie die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Georg Philipp Telemann.

Die aus dem Werk „Dancing Day“ ausgewählten Stücke sind von teils wiegendem, teils tänzerischem Charakter und zeichnen sich durch ihre volkstümliche Schlichtheit sowie große Sanglichkeit aus. An der Harfe begleitet Anna-Maria Schlederer.

Die 1. Strophe des von Luther übersetzten mittelalterlichen Hymnus „Veni redemptor gentium“ stand Pate für den Eingangschor der gleichnamigen Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ und beginnt ähnlich wie bei Bachs Pendant mit einer französichen Ouvertürenform, die bereits das Bild des schon angekommenen Heilands zeichnet. Ein schlichtes Seccorezitativ leitet über zur Sopranarie „Komm, Jesu komm“ gesungen von Petra Grimme. Nach der Aufforderung „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an“ im Bassrezitativ äußert Johann Weber in der Tenorarie den Wunsch „Öffne dich, mein ganzes Herze“. Der Chor antwortet im Schlusschoral mit der letzten Phrase des Liedes „Wie schön leucht uns der Morgenstern“, kunstvoll in Szene gesetzt durch rhythmische Triolenfiguren im Alt und Tenor und einem das Warten symbolisierende Melisma im Chorsopran. Es spielt ein mit 2 Oboen verstärktes Streichorchester. Die Gesamtleitung hat Manfred Grimme. Zwischen den einzelnen Stücken wird Herr Pfarrer Hans-Ulrich Thoma meditative Texte rezitieren.

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

Eintritt:   12,-   ermäßigt 10,-

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Klar sehen und doch hoffen – ein Abend mit Friedrich Schorlemmer

Plakat Schorlemmer

 

 

 

 

 

 

 

Ein Abend mit Friedrich Schorlemmer zu Fragen, die mit der Reformation damals und ihrer Relevanz heute zu tun haben. Unsere Evangelische Kantorei unter Leitung von Manfred Grimme wird diesen Abend musikalisch mitgestalten: Auch hier Themen aus der Vergangenheit konfrontiert mit ganz modernen musikalischen Elementen.

Schorlemmer stammt selber aus einem evangelischen Pfarrhaus. Deswegen durfte er auch keine „erweiterte Oberschule“ besuchen. Stattdessen erwarb er sein Abitur an einer Volkshochschule und studierte an der Martin-Luther Universität in Halle-Wittenberg Theologie. Er war Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schlosskirche in Wittenberg. Von 1992 bis 2007 war er Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

Schon seit den 70er Jahren gehörte er zu den streitlustigsten, provokantesten Aktivisten der ehemaligen DDR-Opposition, auf dem Kirchentag in Wittenberg 1983, bei dem symbolisch ein Schwert zu einer Pflugschar umgeschmiedet wurde, setzte er Impulse, die tief hineinreichten in die Friedensbewegung der DDR. Seine politischen Implikationen sollen auch in unseren Tagen dazu beitragen, bewusst zu halten, welche Anstöße Reformation heute nicht nur der Kirche geben könnte. Der politische Pfarrer, Dozent und Aktivist direkt aus der Lutherstadt Wittenberg soll auch uns anregen, noch grundsätzlicher darüber nachzudenken: Was feiern wir eigentlich 2017? Oder: Welche Reformation brauchen wir heute?

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Pressebericht Karfreitagskonzert

KritikChorfoto_ Stationen des Lebens_

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Musik und Kunst

Plakat kantorei kleinerMusik und Kunst – Karfreitagskonzert der Evangelischen Kantorei Altötting

Johannespassion von Alessandro Scarlatti und Skulpturen von Andreas Kuhnlein

Am Karfreitag, 03.04.2015, um 20.00 Uhr lädt die Evangelische Kantorei Altötting zum alljährlich stattfindenden Passionskonzert in der Kirche „Zum guten Hirten“ ein. In diesem Jahr gelangt eine Johannespassion von Alessandro Scarlatti zur Aufführung. Alessandro Scarlatti, ein Zeitgenosse J. S. Bachs, war um 1700 der bedeutendste lebende Komponist Italiens, wirkte in Neapel und Rom als Kapellmeister, komponierte darüber hinaus über 100 Opern und 800 Kantaten. In seiner Passion nach dem Evangelisten Johannes greift Scarlatti auf den Typus der responsorialen Passion zurück. Die weitestgehend im monodischen Rezitativstil gehaltenen Parts der Soliloquenten werden unterbrochen von 14 Turbachören, die von eher flächig geführten Streichern begleitet werden. Das Konzert wird durch Intermedien an geeigneten Stellen mittels Kompositionen anderer Komponisten unterbrochen. Die gegenseitige Inspiration und Ergänzung von Bildender Kunst und Musik soll diesem besonderen Ereignis eine Tiefe verleihen, die man in rein konzertanten Darbietungen nicht erlebt. Der mehrfach ausgezeichnete Bildhauer und Künstler Andreas Kuhnlein stellt einige seiner Figurenensembles zur Verfügung: Eine Skulptur der Pieta, das Figuren-Ensemble „Stationen des Lebens“ und eine Gestalt, die sozusagen die Hand vors Gesicht hält, weil sie dem Licht entgegenblickt („der Lichtblick“), ein deutlicher Hinweis darauf, dass Passion nie für sich steht, sondern der Weg der Erlösung immer weiter führt, als das, was wir sehen können… Die sehr expressiven Darstellungen lassen ahnen, was Bildende Kunst andeuten will: Menschliches Leben ist nie Zufall, sondern eine Botschaft, die entschlüsselt werden will! Als Sprache dieser „Passion“ ist sehr bewusst die deutsche Sprache gewählt worden, um eine gute Textverständlichkeit zu gewährleisten. Zwischentexte, kleine Pausen zum Nachdenken und eine spezielle Beleuchtung unterstreichen das durch und durch meditative Klang- und Kunsterlebnis dieses besonderen Abends. Es musizieren der Chor der Evangelischen Kantorei Altötting, zahlreiche Solisten und ein Streicherensemble unter der Leitung von Manfred Grimme.

Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

Vorverkauf:   15,-   ermäßigt 10,- Abendkasse: 18,-

 

Ausstellungseröffnung

Sonntag, den 22. März 2015 19.00 Uhr in den Räumen der Kirche „Zum Guten Hirten“ AÖ

AndreasKuhnlein

Andreas Kuhnlein, geboren 1953 in Unterwössen im Chiemgau, betrach­tet den Baum als wesenhafte Er­scheinung und Synonym für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild,das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, weiß Kuhnlein, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein mensch­liches Antlitz.

In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland waren seine Werke bisher zu sehen. Künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen wurden ihm ebenfalls zuteil.

2005 erhielt Kuhnlein eine Professur an der Kunstakademie in Luoyang / China. 2009 wurde er als Kultur­preisträger des Bezirks Oberbayern ausgezeichnet und 2010 erhielt er als erster den Ellinor Holland Kunst­preis.

Lichtblick_klViele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum u.a. im Bayerischen Ministerium für Wissen­schaft und Kunst, im Berliner Stadt­museum, der Dresdener Kathedrale, dem Skulpturenmuseum Den Haag, am Flughafen München, im Museum Humanum in Fratres / Österreich und im Museè de la Civilisation in Quebec / Kanada. Es sind Men­schenbilder, die uns fragen lassen: Wer sind wir, wo kommen wir her und wohin gehen wir?

Herzliche Einladung an alle, die an Bildender Kunst interes­siert sind!

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„Kommst du, Licht der Heiden“

Plakat Konzert

 

 

 

 

 

 

 

„Kommst du, Licht der Heiden“

Am 2. Advent, 7.12.2014 um 19:30 Uhr lädt die Evangelische Kantorei Altötting, wie gewohnt, zu ihrem traditionellen Adventskonzert in die Evangelische Kirche „Zum Guten Hirten“ in Altötting ein. Es ist das erste Konzert unter dem Dirigat von Manfred Grimme, der den Chor seit 1. Oktober leitet. Zu hören sein werden u.a. die Kantate Nr. 66 von Dietrich Buxtehude „Kommst du, Licht der Heiden“. Inspiriert von italienischen und deutschen Vorbildern (Carissimi und Heinrich Schütz) schrieb Buxtehude über 100 Kantaten und beeinflusste unter anderem auch Johann Sebastian Bach. Desweiteren erklingt solistisch die Kantate „Willkommen, süßer Bräutigam“ von Vincent Lübeck. Traditionelle Advents/Weihnachtslieder des Chores, Instrumentalmusik für Oboe und Orgel, sowie ein in Alternatimpraxis ausgeführtes Magnificat runden das vorweihnachtliche Programm ab. Die musikalische Darbietung wird ergänzt durch besinnliche Texte, thematisch abgestimmt und vorgetragen durch Pfarrer Hans-Ulrich Thoma.

Ausführende:

Streichensemble: Christine Lippl, Melanie Obermeyer, Reinhard Ernst, Andrei Tajti, Veronika Grimme, Claus Freudenstein

Orgel: Larissa Pfeffer, Manfred Grimme

Solisten: Petra Grimme, Sopran; Klarissa Weiß, Alt; Nelly Berger, Oboe

Chor der Evangelischen Kantorei Altötting

Texte: Pfarrer Hans-Ulrich Thoma

Leitung: Manfred Grimme

Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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Gaben – Visuelle Performance und Klangmeditation

©Wolfgang D. Junge

Herzliche Einladung zu dem Konzert „GABEN“ am

18.10.2014 um 19:30 Uhr in der Evangelischen Kirche

„Zum Guten Hirten“ in Altötting.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

GABEN – ein ungewöhnlicher Name für das Projekt des Malers Mathias Bartoszewski. Ungewöhnlich vielleicht – aber ebenso sehens- und hörenswert. Und genau darum geht es: Gesang, Musik und Gemälde, die als Video-Projektionen über die Körper der tanzenden Sänger laufen. Das klingt zunächst gewagt, kommt aber bei allen Besuchern der Aufführungen sehr gut an. So etwa beim Kirchentag letztes Jahr in Hamburg, bei dem ein Chor gemeinsam mit der Sängerin Alina Semenova  und dem Oboisten Johannes Spanke in der Friedenskirche Eilbek und in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche gleich zwei eindrücklichen Auftritte hatten. Doch wie muss man sich das Ganze vorstellen, wenn man es noch nicht gesehen hat und wie kam es zu diesem ungewöhnlichen Projekt? Das Chorprojekt hatte mit Pinselstrichen begonnen: Mathias Bartoszewski malte Bilder zu den sieben „Chakren“ von denen im südasiatischen Menschenbild die Rede ist: verschiedenen Energiepunkten im Körper. Elisa Bartoszewski fand dazu Musik, höchst unterschiedlichen Alters und Art – von Gregorianischen Choral über Rachnanninov bis hin zum Tango – und gewann den Eindruck, dass die Gaben des heiligen Geistes, von denen die Bibel redet, etwas ganz Ähnliches beschreiben wie die Chakren. In den „Gaben“ wird Musik und Gesang jedoch nicht körperlos erklingen. Die Sängerinnen des Chores sind an drei Stücken in der Aufführung beteiligt. „Als Besucher hört man also nicht nur etwas“, sagt Elisa Bartoszewski. „Man hört etwas, man sieht, man fühlt – und dadurch taucht man völlig ein.

Ausführende:

Elisa Bartoszewski – Orgel und musikalische Leitung                                                        Gemeinsam mit der Evangelischen Kantorei Altötting (Frauenchor)                                 Alina Semenova – Gesang und Percussion
Anna Vishneska – Gesang und Gitarre                                                                                        Sara Kühn – Gesang und Querflöte                                                                                        Theresa Schram – Gesang und Violine                                                                                 Mathias Bartoszewski – Malerei, Video, Installation

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