Karfreitagskonzert The Crucifixion von John Stainer

Mit „The Crucifixion“ ist das im deutschsprachigen Raum eher unbekannte aber auf der „Insel“ sehr populäre Werk von John Stainer, einem hochromantischen Komponisten, überschrieben, das die Evangelische Kantorei am Karfreitag den 30. März um 20.00 Uhr in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Altötting aufführen wird. Das in den Jahren 1886/87 komponierte Stück wurde am 24. Februar 1887 uraufgeführt, wobei der Komponist auch als Dirigent fungierte. Stainer leitete damals einen Chor, der  zu den Besten Londons zählte. Sein Werk „The Crucifixion“ ist eine Art Oratorium für Tenor- und Bass-Solo, gemischten Chor und Orgel mit Beteiligung der Gemeinde bei den Chorälen. Der Haupttitel ist ergänzt durch die Worte „A meditation on the sacred passion oft he holy redeemer“ und verrät durch diese Wortwahl den Hauptduktus des Stückes. Die aus den biblischen Texten entnommene Handlung der Kreuzigung Jesu wird immer wieder unterbrochen von aussagekräftigen harmonisch interessanten Chormotetten, die, wie die Soli, meist von der Orgel begleitet werden. Umso eindringlicher wirkt der schlichte a capella Satz in der Mitte des Werkes über die Worte „Also hat Gott die Welt geliebt“. Die Choräle sind mit zahlreichen Strophen belegt, die der Abwechslung halber variativ gestaltet werden können, was auch im Konzert durch Beteiligung von Sopransolo, Frauenchor und „Congregation“ vorgesehen ist und realisiert werden wird.

Es musizieren Solisten, Orgel und der Chor der Evangelischen Kantorei unter der Leitung von Manfred Grimme.

Karten bei : Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

Vorverkauf:  15,-

Ermäßigt:     10,-

Abendkasse: 18,-

 

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Konzert zum Reformationsjahr – Lutherkantaten von Georg Philipp Telemann

Im Jahr 2017 werden nicht nur 500 Jahre Reformation gefeiert, sondern es ist auch das 250. Todesjahr von Georg Philipp Telemann. Aus diesem Anlass führt die Evangelische Kantorei Altötting am 22. Oktober folgende Lutherkantaten von Telemann auf.

So ziehet nun an als die Auserwählten Gottes TVWV 1:1390

Es wollt uns Gott gnädig sein TVWV 1:544

Herr, wir liegen vor dir mit unserm Gebet TVWV 1:781

Wertes Zion, sei getrost TVWV 1:1606

 

Ort: Kirche Zum Guten Hirten, Altötting

Termin: 22.10.2017, 19.30 Uhr

Eintritt: 15 ,- Euro im Vorverkauf, 18,- Euro Abendkasse,

ermäßigt 10,- Euro.

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting und Pfarrbüro

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Pressebericht Passionskonzert

 

 

 

 

 

 

Bericht ANA von 20.04.2017

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Passionskonzert „Zerrissenheit“ am 14.04.2017

Herzliche Einladung zum diesjährigen Passionskonzert „Zerrissenheit“

„Da riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei“, so steht es im Evangelium nach Matthäus und Zerrissenheit wird sich durch das Konzert am Karfreitag ziehen, das die Evangelische Kantorei am Abend des 14. April um 20.00 Uhr in der Kirche „Zum Guten Hirten“ geben wird. Zerrissenheit in Bezug auf die Stücke, die diese Thematik in ihrer Textierung beinhalten oder Werke, die  nicht als Ganzes zum Erklingen kommen, sondern teilweise collagenartig zusammengefügt werden, dessen Textteile aber auf verschiedene Komponisten verteilt werden.

Zu Beginn steht Felix Mendelssohn Bartholdys Choralkantate „O Haupt voll Blut und Wunden“, jener Kantate, die Mendelssohn auf seiner Italienreise während eines Zwischenstopps in Wien um 1830 komponiert hat. Davon erklingen der 2. Satz, ein Baritonsolo das eher als orchesterbegleitetes Lied denn als Arie bezeichnet werden kann und der 3. Satz mit Chorbeteiligung „Ich will hier bei dir stehen“. Damit auf den der Kantate den Namen gebendeText „O Haupt voll Blut und Wunden“ nicht verzichtet werden muss, erklingt dieser in der Choralfassung des 3. Satzes.

Nun legen sich Teile der „Kreuzstabkantate“ von J. S. Bach symmetrisch um die anschliessenden Werke. Das Rezitativ „Mein Wandel auf der Welt, textausdeutend mit den Wellenbewegungen des Solocellos eine Schifffahrt imitierend und die nachfolgende Bassarie „Endlich wird mein Joch“, die das Ende der Leiden herbeisehnt, bilden den 1. Teil.

Die zehn Strophen des mittelalterlichen Gedichts „Stabat mater“, dem zentralen Hauptwerk des Abends, werden nun auf die 3 Komponisten Giovanni Battista Pergolesi, Antonio Vivaldi und Joseph Gabriel Rheinberger verteilt, die fehlenden Strophen rezitiert.

Es folgt ein Stück für Orgel solo aus dem Kreuzweg von Marcel Dupré, das fast programmatisch die Szene aus dem Matthäus-Evangelium vom Zerreissen des Tempelvorhangs und dem anschliessenden Beben der Erde, sowie dem Spalten der Felsen wiederspiegelt.

In eindringlich mahnenden Worten fordert Georg Philipp Telemann uns  in  einer Arie  aus seiner  Matthäus-Passion aus dem Jahre 1746 „Lasst uns mit Ernst betrachten“ für Sopran, Blockflöte und Streicher auf, tätig zu werden. Der Text der Arie: „Zerreiss das Herz und nicht die Kleider!“

Im Rezitativ und Schlusschoral der „Kreuzstabkantate“ werden nun tröstende Worte gefunden, der Tod kommt daher als „Schlafes Bruder“ und hat seinen Schrecken verloren.

Den Schluss des Konzertes bildet der 4stimmige Chorsatz „Da pacem“ von Arvo Pärt, dem estnischen Komponisten mit  eigenwilliger Tonsprache, die sich durch Reduktion auf das Wesentliche auszeichnet. Diese Werk besticht  durch seine Kompositionsstruktur, die darauf basiert, dass die einzelnen gesungenen Worte durch Pausen zwar getrennt, aber durch ihre zeitlich versetzte Komplementärität die zerrissenen Texte wieder zu einem Ganzen formt und somit das Konzept des Konzertes gleichsam mikroskopisch verdichtend verkörpert.

Es musizieren ein Streichorchester, Orgel und Solisten. Die Leitung liegt in den Händen von Manfred Grimme.

Eintritt: VVK 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Abendkasse 18 Euro

Vorvekauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

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Pressebericht Jubiläumskonzert

Zeitungsartikel ANA vom 09.12.2016

Zeitungsartikel ANA vom 09.12.2016

 

 

 

 

 

 

Fotos: Konrad Heuwieser

pfarrer-thoma

chorfoto

solisten

schlussapplaus

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Adventkonzert zum Jubiläum 20 Jahre Kantorei

plakat-jubilaeumAnlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Evangelischen Kantorei erwartet die ZuhörerInnen im diesjährigen Advents- und Weihnachtskonzert am 4. Dezember 2016 in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Altötting um 19:30 Uhr ein besonderer Ohrenschmaus. Zur Aufführung gelangt das Weihnachtsoratorium „Oratorio de Noel“ op. 12 des französischen Komponisten Camille Saint Saens für 5 Soli, Chor, Streicher, Orgel und Harfe. Zuvor singt der Frauenchor der Kantorei den 2. Teil von John Rutters „Dancing Day“ begleitet von der Harfe.

Das meist lyrisch angelegte,  (bis auf die Nummer 6 „Quare fremuerunt gentes“, die turbaähnliche Züge trägt) eher in traditionellen musikalischen Bahnen sich bewegende Weihnachtsoratorium Saint Saens ist ein Frühwerk des romantischen Meisters, zwischen 1850 und 1860 entstanden und in Paris 1869 uraufgeführt.

Alle Textstellen sind dem Alten oder Neuen Testament entnommen wie z. B. den Psalmen oder dem Lukas- oder Johannesevangelium. Es singt ein durch einen Mezzosopran zur 5 Stimmigkeit erweitertes Solistenquintett begleitet von einem Streichquintett, meist arpeggierender Harfe und eigenständigem Orgelpart.

Der Eintritt: 12 Euro (VVK), ermäßigt 10 Euro, Abendkasse 15 Euro

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

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Verleih uns Frieden

Karfreitag 2016Am Karfreitag, (25. März) lädt die Evangelische Kantorei wieder zum Konzert in die Kirche „Zum Guten Hirten“ ein. Beginn ist 20.00Uhr. Zur Aufführung gelangen unter anderem die „Sieben Worte Jesu am Kreuz “ SWV 478 von Heinrich Schütz, sowie Stücke, die textlich in Zusammenhang mit der Bitte um Frieden stehen. So ist auch die Schützsche Passionsmusik vermutlich gegen Ende des 30jährigen Krieges entstanden und ist von einer spürbaren Sehnsucht nach Frieden durchwirkt. Vom Gregorianischen „Da pacem“ über Komponisten wie Melchior Franck, Samuel Capricornus, W.A . Mozart, Mendelssohn, Rheinberger, César Franck und Dave Brubeck erklingen Stücke, die den Frieden auf der Erde herbeisehnen. Zwischen den Stücken werden kurze meditative Texte zu jedem der 7 Worte rezitiert. Die evangelische Kantorei musiziert mit Solisten und einem Streichorchester unter der Leitung von Manfred Grimme.

Aufführende:

Evangelische Kantorei Altötting, Streich­orchester und Solisten
Leitung: Manfred Grimme

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue 15.- €, ermäßigt 10.- €
Abendkasse 18.- €

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kreisstadt Altötting.

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„Nun komm, der Heiden Heiland“: Adventskonzert am 6. Dezenber, 2. Advent

Plakat AdventskonzertAm 6. Dezember lädt die „Evangelische Kantorei“ zu ihrem traditionellen Adventskonzert in die Kirche „Zum Guten Hirten“ ein. Beginn ist 19.30 Uhr.

Zur Aufführung gelangen adventliche Chorsätze, instrumentale Solostücke für Oboen, Violoncello und Harfe, Sätze aus John Rutters „Dancing Day“ für Frauenchor und Harfe, sowie die Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Georg Philipp Telemann.

Die aus dem Werk „Dancing Day“ ausgewählten Stücke sind von teils wiegendem, teils tänzerischem Charakter und zeichnen sich durch ihre volkstümliche Schlichtheit sowie große Sanglichkeit aus. An der Harfe begleitet Anna-Maria Schlederer.

Die 1. Strophe des von Luther übersetzten mittelalterlichen Hymnus „Veni redemptor gentium“ stand Pate für den Eingangschor der gleichnamigen Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ und beginnt ähnlich wie bei Bachs Pendant mit einer französichen Ouvertürenform, die bereits das Bild des schon angekommenen Heilands zeichnet. Ein schlichtes Seccorezitativ leitet über zur Sopranarie „Komm, Jesu komm“ gesungen von Petra Grimme. Nach der Aufforderung „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an“ im Bassrezitativ äußert Johann Weber in der Tenorarie den Wunsch „Öffne dich, mein ganzes Herze“. Der Chor antwortet im Schlusschoral mit der letzten Phrase des Liedes „Wie schön leucht uns der Morgenstern“, kunstvoll in Szene gesetzt durch rhythmische Triolenfiguren im Alt und Tenor und einem das Warten symbolisierende Melisma im Chorsopran. Es spielt ein mit 2 Oboen verstärktes Streichorchester. Die Gesamtleitung hat Manfred Grimme. Zwischen den einzelnen Stücken wird Herr Pfarrer Hans-Ulrich Thoma meditative Texte rezitieren.

Vorverkauf: Buchhandlung Dr. Naue, Altötting

Eintritt:   12,-   ermäßigt 10,-

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Klar sehen und doch hoffen – ein Abend mit Friedrich Schorlemmer

Plakat Schorlemmer

 

 

 

 

 

 

 

Ein Abend mit Friedrich Schorlemmer zu Fragen, die mit der Reformation damals und ihrer Relevanz heute zu tun haben. Unsere Evangelische Kantorei unter Leitung von Manfred Grimme wird diesen Abend musikalisch mitgestalten: Auch hier Themen aus der Vergangenheit konfrontiert mit ganz modernen musikalischen Elementen.

Schorlemmer stammt selber aus einem evangelischen Pfarrhaus. Deswegen durfte er auch keine „erweiterte Oberschule“ besuchen. Stattdessen erwarb er sein Abitur an einer Volkshochschule und studierte an der Martin-Luther Universität in Halle-Wittenberg Theologie. Er war Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schlosskirche in Wittenberg. Von 1992 bis 2007 war er Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

Schon seit den 70er Jahren gehörte er zu den streitlustigsten, provokantesten Aktivisten der ehemaligen DDR-Opposition, auf dem Kirchentag in Wittenberg 1983, bei dem symbolisch ein Schwert zu einer Pflugschar umgeschmiedet wurde, setzte er Impulse, die tief hineinreichten in die Friedensbewegung der DDR. Seine politischen Implikationen sollen auch in unseren Tagen dazu beitragen, bewusst zu halten, welche Anstöße Reformation heute nicht nur der Kirche geben könnte. Der politische Pfarrer, Dozent und Aktivist direkt aus der Lutherstadt Wittenberg soll auch uns anregen, noch grundsätzlicher darüber nachzudenken: Was feiern wir eigentlich 2017? Oder: Welche Reformation brauchen wir heute?

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Pressebericht Karfreitagskonzert

KritikChorfoto_ Stationen des Lebens_

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